Bars ~ Winter Bolero

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Preis: 109.00 EUR
Anzahl:

Beschreibung


Die erste Erfahrung in der Verwendung von Tarnung im Winter wurde während des zweiten Weltkrieges gemacht. Im Winter 1941-1942 bekam die deutsche Armee ein ernsthaftes Problem mit dem Tarnen in den schneebedeckten Ebenen von neu eroberten Gebieten. Einige Teile der Wehrmacht waren nicht entsprechend ausgerüstet und das Problem mit der Tarnung mussten die Offiziere und einfache Soldaten selbst lösen. Dafür wurden beim Zivilbevölkerung die Bettlacken, weiße Stoffe und Leinwände sowie andere Materialien in weißer Farbe konfisziert. Daraus wurden Tarnmäntel und Bezüge für Waffen improvisiert. Effektiv macht Wintertarnung nicht nur weiße Farbe sondern auch untypische Silhouette. Aus Bettlacken machte man einfache rechteckige Umhänge mit einer Öffnung für den Kopf. Die freifallenden Stoffseiten wurden mit Schnüren und Riemen fixiert. So ein Umhang verbirgt die Silhouette des Trägers und macht es sogar besser als ein Tarnmantel. Solche Umhänge haben die tschetschenischen Freiheitskämpfer bei der Verteidigung von der Stadt Groznyj im Winter 1994-1995 benutzt. Auf dem heutigen Markt kann man einige Muster von Tarnbekleidung und -ausrüstung finden, die seit 1945 unverändert geblieben sind. Die Nachteile von diesen Mustern sind meistens der Mangel an Bequemlichkeit beim Tragen und die niedrige Stoffqualität. Es gibt heute neue Modelle von der Tarnbekleidung für Winter, die im Unterschied zu den Tarnmänteln und den Tarnumhängen, tatsächlich Bekleidungsstücke sind, die nicht auf etwas drauf sondern wie eine normale Bekleidung angezogen werden. Produziert werden solche Modelle in Camouflage Mustern für Winter. Unter diesen sind solche Muster wie A-TACS ATX, Kings Snow Shadow, Realtree AP Snow Camo, Snow Marpat, Kryptek Yeti, Pencott Snowdrift, Multicam Alpine. Die wichtigste Besonderheit dabei ist, dass laut NATO Standard der Anteil vom dunklen Fond auf dem weißen Fond nicht mehr als 5% betragen darf. Ansonsten wird es ein Dalmatiner-Effekt geben und so ein Tarnmuster kann in einem schneebedeckten Landschaft nicht funktionieren. Bei solchen Bedingungen fällt es schwer, etwas prinzipiell neues zu erfinden, weshalb die Farbeigenschaften von der Tarnausrüstung für Winter ziemlich gleich sind, die form der Flecken ist dabei nicht von Bedeutung. Übrigens werden oft urbane Muster für Winter-Camouflage gehalten. Das ist nicht korrekt, bei einer gewissen Ähnlichkeit enthalten die urbanen Muster wesentlich mehr Anteile von schwarzen und dunkelgrauen Elementen in ihrer Zeichnung und würden somit in einem Schneelandschaft gleich auffallen. Für den Vergleich kann man 2 Typen von Pencott Camouflage nehmen: den winterlichen PenCott SnowDrift und den Pencott Green. Zum Schluß kann man sagen, dass die Frage der Wintertarnung eine ernsthafte Auseinandersetzung bedarf, es  kann dabei behilflich sein, die Erfahrung der vergangenen Kriegen näher zu betrachten.

Der überwiegend von Scharfschützen und Jägern eingesetzte Bolero verbirgt die Form des menschlichen Körpers und lässt ihn mit seiner Umgebung "verschmelzen". 

Der Tarnumhang Bars wurde für Tarnzwecke entwickelt. Die Schnittkonstruktion besteht aus kurzen Ärmeln und Netz. Das Model hat eine Einheitsgröße, die durch verschiedene Regulierungsmöglichkeiten bequem angepasst werden kann. Die komplette Außenfläche des Umhangs ist mit einem stabilen Netz bedeckt, an dem die Hängebestandteile vom Tarnmaterial befestigt werden können. Als Tarnmaterial können sowohl pflanzliche als auch textile Elemente benutzt werden. Im Winter kann man endsprechend weißes Verbandmaterial oder Stofffetzen von weißen Textilien verwenden. Das textile Tarnmaterial wird im Set mitgeliefert. Der Tarnumhang Bars kann somit je nach Farbe der Landschaft entsprechend ausgestattet werden. 
Die Fotos, die den Bars Tarnumhang im Gebrauch zeigen, wurden aus einer kleinen Entfernung aufgenommen und nicht bearbeitet. Für ein besseres Erkennen wurde die Waffe extra nicht getarnt. Der Sniper Bolero wurde direkt aus der Verpackung angezogen, ohne dass die übliche „Abnutzung“ fürs eine bessere Tarnung angewendet wurde. Wenn der Tarnumhang jedoch noch zusätzlich für die Landschaftsverhältnisse vorbereitet wird, kann man ein hervorragendes Ergebnis erzielen.

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